Man stelle sich vor, ein Schiff dümpelt auf eine Schleuse zu.
Der Kapitän gibt sein Bestes und versucht zu navigieren, dem Steuermann Anweisungen zu geben, den Matrosen ebenfalls.
Der Steuermann hält das Steuer und sieht das Unvermeidliche: wenn die Matrosen weiterhin auf der faulen Haut liegen, erleiden sie Schiffbruch.
Von den Matrosen arbeiten 2 oder 3, der Rest sonnt sich.
Diejenigen, die arbeiten, haben trotz aller Bemühungen keine Chance, das Ruder „rumzureißen“, bzw. alles auf Kurs zu bringen. (Wie viele Begrifflichkeiten wir doch aus der Seefahrt haben).
Der werte Leser wird sich fragen, was der Autor damit sagen will. Eigentlich nur so viel, dass genau diese Situation auf viele alltäglichen Situationen übertragbar ist.
Natürlich gibt es auch Kapitäne und/oder Steuermänner, die sich lieber sonnen als ihren Job zu machen.